Intim-Piercings

Ampallang
Ein nicht ganz ungefährliches Piercing quer durch die Eichel. Der Ursprung des Ampallang ist in Indonesien beheimatet. Es braucht eine sehr lange Abheilzeit von sechs bis zwölf Monaten und länger.

Dydoe
Ein ebenfalls nicht ganz unbedenkliches und schmerzhaftes Piercing durch den Eichelrand. Dieses Piercing ist eng mit dem Brauch der Beschneidung verbunden und soll die dadurch angeblich verminderte Empfindlichkeit der Eichel zurück gewinnen. Abheilzeit von mindestens acht Wochen.

Frenulum
Wird durch das Vorhautbändchen unterhalb der Eichel getragen. Das Piercen ist an dieser Stelle recht einfach durchzuführen und heilt relativ schnell ab, meist schon nach sechs Wochen.

Guiche
Das Piercing im Dammbereich zwischen Arsch und Hodensack. Es kann sich beim Sitzen unangenehm auswirken, besonders in der Abheilzeit von etwa zehn Wochen.
Schemazeichnungen Intimpiercing

Hafada
Der Ursprung des Hafada-Piercings liegt im arabischen Raum. Es sind schlicht Piercings des Hodensacks sowie die größten Teile des Penisschafts – mit Ringen oder Stäben. Es heilt relativ schnell ab, manchmal schon nach vier Wochen.
Schemazeichnungen Intimpiercing

Prinz Albert
Namensgeber ist der Gatte der englischen Königin Viktoria. Der PA führt durch das Vorhautbändchen in die Harnröhre und tritt an der Harnröhrenöffnung wieder aus. Er wurde einst eingesetzt, um den Penis am Hosenknopf der Uniform zu befestigen. Es zählt zu den einfach durchzuführenden Piercings. Der Ring sollte nicht zu dünn gewählt werden, da ein zu dünner oder ein zu kleiner Ring in die Harnröhre einschneiden kann. Empfohlen wird daher eine Ringstärke von ca. 2,4 mm bis 3 mm mit einem Durchmesser von 20 mm bis 25 mm. Es heilt in ca. vier bis sechs Wochen ab.

Quelle: Piercing Spezial